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Wer sich nach Steckenborn begibt, wird ein ungewöhliches Treppenhaus vorfinden, gestrickt, gehäkelt, gedreht und geflochten, verwebt und versponnen in bunte Wolle und zerschnittene T-Shirtfäden. Ein Woche brauchten die Schüler und Schülerinnen, bei der sie jeden Tag mit 19 Kindern eine Doppelstunde textil handarbeiteten. Die Idee hat die Kinder so infiziert, dass sie danach noch weitermachten. Aus einer ausgeribbelten Strickjacke wurden Blumenübertöpfe, des Lehrers Stuhlarmlehnen wurden gemütlich verwebt und nun suchen sie nach neuen Möglichkeiten, textiles Material zu finden und zu verarbeiten. Am besten sie schließen sich der modernen Welle des „public oder guerillaknitting“ an. |